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Laserdrucker: Gefahr durch Feinstaub?

In den Innenbereich der großen Städte darf man nur mit aufgeklebter Plakette, meistens „grün“ oder manchmal auch noch „ gelb“, einfahren.

In ein Büro mit 3 Laserdrucker darf man ruhig noch ein viertes Gerät einstellen, es ist nicht verboten. Wenn Sie in die City mit falscher Plakette einfahren, kann das richtig Geld kosten. Ins Büro können Sie soviel Laserdrucker wie hineinpassen einstellen und mit arbeiten. Die Feinstaubbelastung kann hier ins unermessliche steigen, es interessiert keinen.

Im Büroalltag dürfte es also unbedingt so sein, das die Laser auf dem Flur oder in einem extra Raum aufgestellt werden. Die ausgestoßenen Partikel eines Laserdruckers sind gesundheitsgefährdend. Im Jahr 2012 begannen Wissenschaftler der Bundesanstalt für Materialprüfung mit der Untersuchung von zehn Laserdruckern. Auftraggeber war das Umweltbundesamt, das diese Studie jedoch nie freigab. Denn die Stoffe, die bei Laserdrucker als Nanopartikel freigesetzt werden, liest sich wie ein Rezept für eine Stahlsorte, aber der menschliche Körper brauch nun mal keine neue Stahlsorte (Vier der Geräte stießen teils, mit giftigen Substanzen beladene Nanopartikel aus. Chrom, Eisen, Nickel, Silizium, Zink, Titan und Brom).

Die komplette Liste der getesteten Drucker (Quelle: NDR Fernsehen)

Hersteller, Modell Partikel pro Seite Nachgewiesene Elemente Im Handel
Canon I-Sens LBP 5360 950.000.000   ja
Epson AL CX11NF 1.300.000.000 Chrom, Eisen, Nickel nein
Kyocera Mita FS-1100 7.600.000.000   nein
Canon I-Sens LBP 3460 3.400.000.000   ja
Lexmark E120n 2.400.000.000   ja
Hewlett Packard CLI CP1515N 2.700.000   ja
Epson EPL N3000 2.400.000.000 Silizium, Schwefel, Chrom, Eisen, Zink, Brom ja
Konica Minolta Magicolor 4650 EN 3.300.000.000 Silizium, Eisen ja
Brother HL5240L 1.400.000.000 Eisen, Silizium, Titan, Brom ja
Canon IR 1024A 950.000.000   ja

Für die Raumluftkonzentration gibt es keine gesetzlich festgestellten Grenzen. Aber dennoch wirken sich die ausgestoßenen Nanopartikel auf die Gesundheit aus. Betroffene berichten von starken Beschwerden und allergischen Reaktionen, wie Husten, tränende Augen, Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Asthma.

Aber im Moment können vor allem Firmen mit größeren Druckvolumen nicht auf Laserdrucker verzichten, aber man sollte Mindeststandards einhalten. So sollten Drucker mindestens Fünf Meter vom Schreibtisch entfernt aufgestellt werden. Da bei Kopierern das Problem ebenso oder noch extremer auftritt, sollten diese Geräte in einem extra Raum aufgestellt werden.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, fragen Sie uns, wir können Ihnen bestimmt helfen.

Autor: Karl- Heinz Hellmann


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