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Corona Informationen

Die Bundesregierung empfiehlt einen neuen Arbeitsschutzstandard mit folgenden Eckpunkten (Quelle bmas.de):

  1. Arbeitsschutz gilt weiter – und muss bei einem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft zugleich um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus ergänzt werden!
    Wenn sich wieder mehr Personen im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Infektionsrisiko – und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Dazu ist ein hoher Arbeitsschutzstandard notwendig, der dynamisch an den Pandemieverlauf angepasst wird.
  2. Sozialpartnerschaft nutzen, Arbeitsschutzexperten einbinden, Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge ausweiten!
    Eine gelebte Sozialpartnerschaft in den Betrieben hilft gerade jetzt, die notwendigen Schutzmaßnahmen wirksam im betrieblichen Alltag zu verankern. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten den Arbeitgeber bei der Umsetzung des Coronavirus-Arbeitsschutzstandards und unterstützen bei der Unterweisung. Die Betriebe bieten ihren Beschäftigten zusätzliche freiwillige, ggf. telefonische, arbeitsmedizinische Vorsorge an.
  3. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern wird universell auch bei der Arbeit eingehalten – in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!
    In den Betrieben werden entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt. Wo dies nicht möglich ist, werden wirksame Alternativen ergriffen.
  4. Abläufe werden so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben!
    Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt, Kontakte der Beschäftigten untereinander werden im Rahmen der Schichtplangestaltung auf ein Minimum reduziert.
  5. Niemals krank zur Arbeit!
    Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten gefragt, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Gefahr zu bringen.

6. Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen!
Wo Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, werden vom
Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und alle
Personen mit Zugang dessen Räumlichkeiten (wie Kunden, Dienstleister)
zur Verfügung gestellt.

7. Zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!
Waschgelegenheiten bzw.
Desinfektionsspender werden vom Arbeitgeber bereitgestellt, um die
erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der
Arbeitsplätze zu ermöglichen. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam
genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige
Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter. Auf die
verbindliche Einhaltung einer „Nies-/Hustetikette“ bei der Arbeit wird
besonders geachtet!

8. Arbeitsmedizinische Vorsorge nutzen; Risikogruppen besonders schützen!
Viele bangen um ihre Gesundheit. Arbeitsmedizinische Vorsorge beim
Betriebsarzt ermöglicht individuelle Beratung zu arbeitsbedingten
Gesundheitsgefahren. Auch Vorerkrankungen und Ängste können hier
besprochen werden. Wird dem Arbeitgeber bekannt, dass eine Person einer
Risikogruppe angehört, ergreift er die erforderlichen individuellen
Schutzmaßnahmen.

9. Betriebliche Beiträge zur Pandemievorsorge sicherstellen!
Um schnell auf erkannte Infektionen reagieren zu können, erarbeiten
Arbeitgeber betriebliche Routinen zur Pandemievorsorge und kooperieren
mit den örtlichen Gesundheitsbehörden, um weitere möglicherweise
infizierte Personen zu identifizieren, zu informieren und ggf.
auch isolieren zu können. Beschäftigte werden angehalten, sich bei
Infektionsverdacht an einen festen Ansprechpartner im Betrieb zu wenden.

10. Aktive Kommunikation rund um den Grundsatz „Gesundheit geht vor!“
Der Arbeitgeber unterstützt aktiv seine Beschäftigten. Führungskräfte
stellen vor Ort klar, dass Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten
Priorität haben. Alle zusätzlichen betrieblichen
Infektionsschutzmaßnahmen und Hinweise werden verständlich erklärt und ggf. erprobt und eingeübt.

Für die aktuellsten Änderungen verfolgen Sie bitte die Neuigkeiten des Robert Koch Instituts : zur Seite.