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AMUSA-Newsletter | November 2025
Notfallmaßnahmen bei chemischen Unfällen – Wenn jede Sekunde zählt
Chemische Stoffe gehören in vielen Betrieben zum Arbeitsalltag – ob in der Produktion, Reinigung oder Wartung. Doch schon ein kleiner Zwischenfall kann große Auswirkungen haben: Reizungen, Verätzungen oder Brandgefahren entstehen oft schneller, als man denkt.
Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Metallbetrieb bemerkte ein Mitarbeiter beim Umfüllen von Lösungsmitteln plötzlich einen stechenden Geruch. Dank klarer Abläufe stoppte er sofort den Vorgang, alarmierte die Sicherheitsfachkraft und evakuierte den Bereich. Ursache war ein defekter Schlauch – durch das besonnene Handeln blieb der Vorfall ohne Personenschaden.
So sind Sie im Ernstfall vorbereitet:
- Alarmieren Sie sofort Ihre internen Ansprechpartner und ggf. Rettungskräfte.
- Evakuieren Sie den Gefahrenbereich – Eigenschutz hat Priorität.
- Tragen Sie geeignete PSA (z. B. Handschuhe, Schutzbrille, Atemschutz).
- Leisten Sie Erste Hilfe nach Stoffart: Spülen, Dekontaminieren, Frischluft.
- Dokumentieren Sie den Vorfall und prüfen Sie präventive Maßnahmen.
Gut geschulte Mitarbeitende und geübte Abläufe sind der Schlüssel zu sicherem Handeln. Mit praxisnahen Schulungen, Gefährdungsbeurteilungen und Notfallkonzepten unterstützt die AMUSA GmbH Sie dabei, Risiken zu minimieren und Ihre Teams zu stärken.
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