Liebe Leserinnen und Leser, Elektrische Energie ist aus keinem modernen Unternehmen mehr wegzudenken. Sie treibt Maschinen an, versorgt Anlagen mit Leistung und hält unsere Arbeitsprozesse am Laufen. Gleichzeitig birgt sie jedoch erhebliche Gefahren, die im Alltag oft unterschätzt werden. Stromunfälle gehören nach wie vor zu den schwerwiegendsten Ereignissen im Betrieb – häufig mit gravierenden Verletzungen oder sogar tödlichen Folgen.

🔌 AMUSA Arbeitsschutz-Newsletter

Ausgabe 10 / 2025
Themenfokus: Vermeidung von Stromunfällen – Sicherheit beginnt beim Bewusstsein

Elektrische Energie ist aus keinem modernen Unternehmen mehr wegzudenken. Sie treibt Maschinen an, versorgt Anlagen mit Leistung und hält unsere Arbeitsprozesse am Laufen. Gleichzeitig birgt sie jedoch erhebliche Gefahren, die im Alltag oft unterschätzt werden. Stromunfälle gehören nach wie vor zu den schwerwiegendsten Ereignissen im Betrieb – häufig mit gravierenden Verletzungen oder sogar tödlichen Folgen.

Deshalb ist es entscheidend, dass Unternehmen elektrische Sicherheit nicht dem Zufall überlassen, sondern als festen Bestandteil ihres Arbeitsschutz-Managements begreifen. Die AMUSA GmbH unterstützt Sie dabei mit Erfahrung, Fachkompetenz und praxisnahen Lösungen, damit Sie und Ihre Mitarbeitenden jederzeit auf der sicheren Seite sind.


Ursachen erkennen – Risiken konsequent vermeiden

Elektrischer Strom ist unsichtbar, geräuschlos und geruchlos – und genau das macht ihn so gefährlich. Viele Unfälle passieren, weil Risiken im Alltag schlicht übersehen werden.

Zu den häufigsten Ursachen zählen unter anderem:

  • beschädigte oder defekte Leitungen, die unentdeckt weiterverwendet werden,
  • fehlende oder unregelmäßige Wartungen elektrischer Betriebsmittel,
  • unsachgemäße Reparaturen durch nicht befugte Personen,
  • sowie unzureichende Unterweisungen oder fehlendes Bewusstsein für Gefahren.

Ein anschauliches Beispiel aus der Praxis:
Ein Mitarbeiter wollte eine defekte Verlängerungsleitung „provisorisch“ mit Isolierband reparieren. Dabei übersah er, dass die Isolierung bereits stark beschädigt war – der folgende Kurzschluss führte zu Verbrennungen an der Hand. Ein Vorfall, der leicht hätte verhindert werden können, wenn die Sicherheitsregeln beachtet worden wären.


Prävention als Führungsaufgabe – Sicherheit systematisch gestalten

Um Stromunfälle wirksam zu verhindern, braucht es ein durchdachtes Gesamtkonzept. Dabei sollten technische, organisatorische und menschliche Faktoren eng miteinander verzahnt sein.

1. Technische Sicherheit

Zunächst gilt es, die technischen Grundlagen sicherzustellen. Dazu gehören regelmäßige Prüfungen elektrischer Geräte nach DGUV Vorschrift 3, der Einsatz von Fehlerstromschutzschaltern (FI/RCD) sowie eine gründliche Sichtprüfung vor jeder Benutzung. Nur wenn elektrische Betriebsmittel einwandfrei funktionieren, kann auch sicher gearbeitet werden.

2. Organisation und Prozesse

Darüber hinaus ist auch eine klare Organisation entscheidend. Unternehmen sollten verbindliche Zuständigkeiten und Prüfintervalle festlegen, alle Ergebnisse dokumentieren und sicherstellen, dass Lockout/Tagout-Systeme korrekt angewendet werden. So wird vermieden, dass Maschinen versehentlich unter Spannung stehen, während daran gearbeitet wird.

3. Verhalten und Bewusstsein

Schließlich spielt das Verhalten der Mitarbeitenden eine zentrale Rolle. Regelmäßige Schulungen und Unterweisungen fördern das Bewusstsein für Risiken im Arbeitsalltag. Ebenso wichtig sind klare Meldewege, wenn Mängel oder Defekte auffallen. Nur wenn alle Beteiligten aktiv mitdenken, wird elektrische Sicherheit dauerhaft gelebt.


Notfallmanagement – richtig handeln, wenn es doch passiert

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es in der Praxis dennoch zu einem Stromunfall kommen. Dann zählt jede Sekunde – und richtiges Handeln kann Leben retten.

Im Notfall gilt:

  1. Stromquelle sofort abschalten, sofern keine Eigengefährdung besteht.
  2. Betroffene Person erst nach Spannungsfreischaltung berühren.
  3. Rettungskräfte unter 112 alarmieren und Erste Hilfe leisten.
  4. Den Verletzten in jedem Fall ärztlich untersuchen lassen, auch wenn äußerlich keine Verletzungen sichtbar sind.
  5. Anschließend den Unfall dokumentieren und Ursachen analysieren, um Wiederholungen zu vermeiden.

Ein Beispiel aus der AMUSA-Praxis verdeutlicht die Bedeutung:
Nach einem leichten Stromschlag meldete sich ein Mitarbeiter zunächst symptomfrei. Bei der ärztlichen Untersuchung wurden jedoch Herzrhythmusstörungen festgestellt. Durch die schnelle Reaktion des Teams und die konsequente Nachsorge konnte Schlimmeres verhindert werden. Ein klarer Beweis dafür, dass Achtsamkeit und Routine im Notfallmanagement entscheidend sind.


Fazit: Elektrische Sicherheit beginnt im Bewusstsein

Zusammenfassend lässt sich sagen: Stromunfälle sind vermeidbar – wenn Sicherheit systematisch gelebt wird.
Wer elektrische Risiken kennt, regelmäßig prüft und seine Mitarbeitenden schult, schafft nicht nur ein sicheres Arbeitsumfeld, sondern stärkt auch das Vertrauen und die Motivation im Team.

Mit der AMUSA GmbH haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz aus einer Hand anbietet. Unsere Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte unterstützen Sie dabei, Ihre Prozesse rechtskonform, sicher und zukunftsorientiert zu gestalten.

➡️ AMUSA GmbH – Ihr Partner für sichere und gesunde Arbeitswelten.

Haben Sie noch Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Wollen Sie keine hilfreichen Tipps mehr verpassen? Folgen Sie uns auch auf Instagram.

Auch auf LinkedIn sind wir für Sie zu aktiv.